DMB Mieterbund Wuppertal

Vereinsnachrichten

Makler darf keine Besichtigungsgebühr fordern

Wer Wohnungen vermittelt, ist Wohnungsvermittler, also Makler. Daran ändert sich auch nicht, wenn er sich selbst als „Dienstleister“ bezeichnet. Er bleibt Makler. Und nach dem Wohnungsvermittlungsgesetz dürfen Makler von Wohnungsinteressenten keine Gebühren oder Zahlungen für die Besichtigung einer Wohnung verlangen (LG Stuttgart 38 O 73/15 KfH).

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Neuer Betriebskostenspiegel für Deutschland erschienen

Mieter müssen in Deutschland im Durchschnitt 2,17 Euro/qm/Monat für Betriebskosten zahlen. Rechnet man alle denkbaren Betriebskostenarten mit den jeweiligen Einzelbeträgen zusammen, kann die sogenannte zweite Miete bis zu 3,18 Euro/qm/Monat betragen. Das sind die Ergebnisse aus dem aktuellen Betriebskostenspiegel, den der Deutsche Mieterbund jetzt auf Grundlage der Abrechnungsdaten des Jahres 2014 vorlegt.

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Fristlose Kündigung bei wiederholt verspäteter, unpünktlicher Mietzahlung

Die Vermieterin kündigte ihrer Mieterin und deren zwei volljährigen Töchtern die Wohnung fristlos. Grund: Zahlungsverzug und ständig unpünktliche Mietzahlungen. August: 40,21 Euro bleiben offen, Oktober: Restmiete 279,00 Euro wird erst am 30.10. gezahlt, November: Restmiete von 613,00 Euro wird am Monatsende gezahlt und März: Die Restmiete von 276,00 Euro erhält die Vermieterin erst am 11.03. Die Gesamtmiete betrug 872,00 Euro. Das Jobcenter zahlte den Mietanteil für die Mutter und für eine der beiden volljährigen Töchter – allerdings unpünktlich.

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Mieterhöhung mit Mietspiegel auch bei Einfamilienhäusern

Eine Mieterhöhung bei einem Einfamilienhaus auf die ortsübliche Vergleichsmiete ist nicht schon deshalb formell unwirksam, weil sich der Vermieter auf einen Mietspiegel stützt.

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Wahre Tatsachen dürfen im Internet verbreitet werden

Negative Erfahrungen mit dem früheren Vermieter dürfen auf Internetportalen veröffentlicht und verbreitet werden. Voraussetzung ist, die Veröffentlichung entspricht der Wahrheit (Bundesverfassungsgericht 1 BvR 3487/14).

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Erhöhung der Grundsteuer

Der Deutsche Mieterbund Wuppertal und Umgebung e. V. begrüßt die vom Stadtkämmerer Dr. Slawig am 20.07.2016 in der Westdeutschen Zeitung (WZ) veröffentlichte Aussage, wonach er dem Rat in der nächsten Sitzung vorschlagen will, den ergangenen Vorratsbeschluss zur Erhöhung der Grundsteuer B wieder zurückzuziehen.

 

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Deutscher Mieterbund Wuppertal wendet sich gegen eine geplante Grundsteuererhöhung

Mit großer Besorgnis nimmt der Deutsche Mieterbund Wuppertal die Überlegungen des Stadtkämmerers zur Kenntnis, erneut die Grundsteuer zu erhöhen und hat sich diesbezüglich mit einem direkten Schreiben an Herrn Dr. Slawig gewandt.

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Der Inkassomann geht um

So viele Briefe des Verwalters ihrer Wohnungen haben die Mieterinnen und Mieter in der Wohnsiedlung Rehsiepen in Wuppertal-Ronsdorf seit Jahren nicht mehr bekommen. Neben den üblichen, zumeist fehlerhaften Heiz- und Nebenkosten-Abrechnungen ging in diesem Frühjahr eine Unmenge von Mahnschreiben ein, die zum Teil bis ins Jahr 2012 zurückreichende Mietrückstände dokumentieren sollten. Die Mahnungen enthielten zumeist unspezifizierte und daher rechtlich nicht relevante Beträge, die zu angeblichen Rückständen im oftmals vierstelligen Euro-Bereich aufaddiert waren.

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