Sie möchten Energie sparen?

Wir möchten Ihnen dabei helfen.

Checken Sie hier ihren Energieverbrauch und erhalten Sie wertvolle Energiespartipps von CO2online

online-checks

Zur Erstellung der jährlichen Betriebskostenspiegel ist ausreichendes Datenmaterial notwendig.

Bitte unterstützen Sie uns und stellen auch Sie uns Ihre Betriebskosten-Daten zur Verfügung.

Zur Dateneingabe

Aktuelles

Depressive Erkrankung entschuldigt keinen Zahlungsverzug

Auch bei einer depressiven Erkrankung kann vom Mieter verlangt werden, in guten Phasen Rat zu suchen und Mietzahlungen für die Zukunft sicherzustellen. Der Verzug mit der Mietzahlung ist nicht durch die psychische Erkrankung der Mieterin entschuldigt, wenn sie sich trotz Kenntnis ihrer Krankheit nicht um adäquate Hilfe bemüht hat, um die Folgen der Erkrankung für ihre Vertragspartner abzuwenden, entschied das Landgericht Berlin (65 S 77/19).

Die Mieterin kam wegen ihrer psychischen Erkrankung mit den Zahlungen der August- und Septembermiete in Verzug. Die Vermieterin kündigte das Mietverhältnis fristlos. Die Mieterin war der Auffassung, sie sei schuldlos in den Verzug geraten und zog nicht aus. Die Richter sahen das anders und verurteilten sie zur Räumung. Die Mieterin habe gewusst, dass es ihr infolge ihrer Erkrankung phasenweise nicht möglich sei, sich um ihre Angelegenheiten zu kümmern. Dafür habe jedoch nicht die Vermieterin einzustehen. Vielmehr sehe der Sozialstaat hier vielfältige Möglichkeiten der Hilfestellung vor. Die Unterstützung der Mieterin hinsichtlich der Bewältigung ihrer Zahlungsverpflichtung obliege jedenfalls nicht dem Vermieter.

Grundsätzlich ist nach Angaben des Deutschen Mieterbundes (DMB) eine fristlose Kündigung wegen Zahlungsverzuges möglich, wenn der Mieter an zwei aufeinanderfolgenden Terminen mit mehr als einer Monatsmiete in Verzug ist, oder wenn der Mieter über einen längeren Zeitraum mit einem Gesamtbetrag in Höhe von zwei Monatsmieten in Verzug ist.

Ist der Mieter für die (rechtzeitige) Zahlung der Miete auf öffentliche Stellen (z. B. Jobcenter, Sozialamt) angewiesen, trägt er das Risiko, dass diese pünktlich zahlen. Selbst wenn die Behörde ihre Zahlung zu Unrecht verweigert, ist dadurch laut BGH eine fristlose Kündigung wegen Zahlungsverzugs grundsätzlich nicht ausgeschlossen (BGH VIII ZR 173/15). Mieter müssen also selbst darauf achten, ob beantragte Sozialleistungen rechtzeitig ausgezahlt werden; ggf. müssen sie sich selbst um einen Überbrückungskredit kümmern, weil sonst der Verlust der Wohnung droht.

Haben Sie Fragen zu Ihrem Mietverhältnis oder Ärger mit Ihrem Vermieter?

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf:
Tel  0202 - 24296-0
kontakt@mieterbund-wuppertal.de 

 

 

Geschäftsstelle

Deutscher Mieterbund
Wuppertal u. Umgebung e. V.

Paradestraße 63
42107 Wuppertal

Tel: 0202 - 24296-0
Fax: 0202 - 24296-24
kontakt@mieterbund-wuppertal.de 

 

Öffnungszeiten

Montag8 - 1314 - 18 Uhr
Dienstag8 - 1314 - 17 Uhr
Mittwoch8 - 1314 - 17 Uhr
Donnerstag8 - 1314 - 18 Uhr
Freitag8 - 14Uhr

 

Ausführliche Beratung nach Terminvereinbarung

Terminvereinbarungen bitte unter Telefon 0202 - 24296-0. Senden Sie uns gerne Ihre Unterlagen vorab per E-Mail an kontakt@mieterbund-wuppertal.de


Schriftliche Anfragen

Schriftliche Anfragen senden Sie bitte
per E-Mail an
kontakt@mieterbund-wuppertal.de 
oder per Briefpost an
Deutscher Mieterbund Wuppertal e.V., 
Paradestraße 63, 42107 Wuppertal

 

Telefonische Rechtsberatung

Montag bis Donnerstag
von 9:00 bis 11:30 Uhr

- nur für Mitglieder -